Stierli gegen alte Bekannte

Mit den beiden Murianerinnen Julia Stierli und Alayah Pilgrim standen zwei Freiämterinnen im Cup-Halbfinal. Stierli traf mit dem FC Zürich zum zweiten Mal innerhalb von vier Tagen auf GC und löste das Finalticket. Pilgrim musste mit dem FC Basel gegen die Frauen des FC Luzern die Segel streichen.

Am Ende steht es 2:0 für die Frauen des FC Zürich. Die Murianerin Julia Stierli zieht mit ihrem Team nach dem Derbysieg gegen GC in den Cupfinal ein. «Gut, dass wir es geschafft haben», sagt die Abwehrspielerin lächelnd.

Vier Tage vor dem Cuphalbfinal trafen die Frauen des FCZ bereits in der Meisterschaft auf den Stadtrivalen. Dieses Duell ging noch 0:0-Unentschieden aus. «Es ist nicht einfach, innerhalb von so kurzer Zeit zweimal auf die gleichen Gegnerinnen zu treffen. Diesmal waren wir noch ein Stückchen besser und standen vor allem defensiv sehr gut.»

Fünfter Cupsieg in Aussicht

Der Final findet am Samstag, 5. Juni, 18 Uhr, im Letzigrund statt. Ein Heimspiel für Stierli und ihr Team. Es hätte auch ein Aufeinandertreffen der beiden Murianerinnen aus der NLA sein können. Die 18-jährige Alayah Pilgrim traf mit dem FC Basel im zweiten Halbfinal auf die Frauen des FC Luzern. Die Freiämter Stürmerin spielte bis zur 64. Minute und wurde dann ausgewechselt. Sie konnte die 0:1-Niederlage gegen die Luzernerinnen nicht abwenden. Pilgrim: «Wir haben uns bestens vorbereitet und haben im Spiel auch heftig gekämpft. Leider hatten wir zu wenig Torchancen, die Bälle in die Tiefe fehlten. Das Glück war gestern auf der Seite des FC Luzern. So ist Fussball. Schade.» Stierli trifft im Final also auf die Frauen des FC Luzern. «Ein guter Gegner», sagt die 24-Jährige. «Wir haben aber gute Chancen und wollen natürlich den Cupsieg.»

Für die Murianerin wäre es der fünfte Cupsieg mit den FCZ-Frauen. Mit Ausnahme von der Saison 2016/17, wo die FCZ-Frauen im Final im Penaltyschiessen mit 7:8 gegen Neuenkirch verloren haben, konnte Stierli bisher in jedem Jahr, seit sie beim FC Zürich ist, im Cup reüssieren.

Alte Bekannte auch in der WM-Qualifikation

Auch in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft der Frauen im Jahr 2023 wird es für Stierli Begegnungen mit alten Bekannten geben. Die Schweiz wurde in eine Gruppe mit Italien, Rumänien, Kroatien, Moldawien und Litauen gelost. Auf drei Teams – Rumänien, Kroatien und Litauen – trafen die Schweizerinnen bereits in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2022. In den sechs Spielen gab es fünf Siege und ein Unentschieden für die Schweiz. «Wir kennen die Teams aus der EM-Quali, was ein Vorteil sein kann», sagt die Murianerin. «Mit Italien haben wir dazu einen Gruppenkopf erhalten, gegen den an einem guten Tag etwas zu holen ist», gibt sie sich optimistisch.

Die Qualifikationsspiele zur WM 2023 in Australien und Neuseeland beginnen im September. Der Spielplan wurde noch nicht festgelegt.

Der Freiämter – Josip Lasic

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