Legende: Der frischgewählte Vorstand des FC Muri vlnr: Hanny Stierli, Yanick Hofer, Michael Stadelmann, Daniel Meier, Jimmy Sagri, Maurus Weber und Christoph Waser. Es fehlt: Peter Nietlispach.

Open Air GV auf der Tribüne im Fussballstadion Brühl

70. ordentliche Generalversammlung des FC Muri

Not macht bekanntlich erfinderisch. So zeigte sich auch der Vorstand des FC Muri kreativ und verlegte aufgrund der aktuell wieder steigenden Coronazahlen die GV vom Löwensaal Boswil auf die Tribüne im Brühl. Dort fanden sich am Donnerstag, 10. September 2020, über hundert Clubmitglieder zur 70. Generalversammlung ein.

Das Positive in den Vordergrund stellen

Der Präsident, Michael Stadelmann, zeigte sich dann auch sehr erfreut, dass er eine grosse Anzahl an Clubmitgliedern zur GV begrüssen konnte. Logisch war «Corona» Thema bei seinem Jahresrückblick. Doch betonte er, dass er lieber von den positiven Ereignissen im Verein erzählen wolle. So zB. der erfolgreiche Neustart des FC Beizli unter der Führung von Andrea Neiger und die neue Webseite. Ganz wichtig war ihm auch zu betonen, dass der Trainerwechsel gut verlaufen sei und mit Più ein absoluter Wunschkandidat gefunden werden konnte. Ebenfalls als erfreulich bezeichnet er, dass der Vorstand weiter ergänzt werden konnte und dass die Zusammenarbeit unter den Vorstandsmitgliedern sehr gut funktioniere. Das sei sehr wichtig, so können die vielen Arbeiten auf mehrere Schultern verteilt werden.

Auch Jimmy Sagri und Christoph Waser hielten in ihrem Jahresrückblick vor allem viel Positives fest. Bei den Aktiven sowie bei den Junioren war man sportlich in der vergangenen Saison sehr erfolgreich unterwegs – was dann durch den Lockdown ja eh beendet wurde. Die Zeit konnte dann aber sinnvoll für organisatorische Arbeiten genutzt werden, so dass man für die neue Saison gut aufgestellt ist. Im Weiteren betonte Christoph Waser, dass man auch in Zukunft grosses Augenmerk auf die Jugendarbeit legen werde. Es müssen zwar viele Abgänge (zB. an den FC Aarau) in Kauf genommen werden, aber Ziel müsse es sein, dass man eigenen Nachwuchs für die Aktiv-Mannschaften heranziehen könne.

Mehr Einnahmen generieren

Die Finanzen des FC Muri waren ja in der Vergangenheit immer wieder Anlass für Gesprächsstoff. So war es dem Kassier wichtig aufzuzeigen, dass man unterdessen einiges verbessern konnte. Und noch mehr zu sparen, ginge dann einfach auch nicht mehr, so die Aussage von Daniel Meier. Er betonte, dass man Dank der Treue und grosszügigen Unterstützung von Sponsoren und Gönnern die vergangene Saison mit einem Minigewinn abschliessen konnte. Doch das Budget für die neue Saison sieht nicht sehr rosig aus. Es fehlt zurzeit noch eine namhafte Summe und es müssen dringend Einnahmen generiert werden. Deshalb der Aufruf an die anwesenden Clubmitglieder, sich Gedanken zu machen und dem Vorstand Ideen zu bringen. Ansonsten müsste man allenfalls in Erwägung ziehen, die Jahresbeiträge zu erhöhen und dies will man nach Möglichkeit vermeiden.

Grosse Verdienste für den Verein und Fussball

Am Schluss der Versammlung war es dem Präsidenten, Michael Stadelmann, ein grosses Anliegen einen Mann zu würdigen, der seit genau 20 Jahren für den perfekten Zustand der Fussballplätze sorgt. Es ist dies Willi Strebel, der als Nicht-Fussballer all die Zeit als stiller Schaffer im Hintergrund tätig war. Ein langer Applaus der Anwesenden unterstrich die Worte von Stadelmann.

Ebenfalls gewürdigt wurden die Leistungen von Susanne Küng, welche als Schiedsrichterin auf internationaler Ebene debütieren konnte. Weiter verdankt wurden der Einsatz und das Engagement aller Vorstandmitglieder, Trainer und Helfer sowie auch die Grosszügigkeit von Sponsoren und Gönnern.

Die spezielle Open Air GV fand ihren Abschluss in einem anschliessenden Apéro und dies bei herrlichen spätsommerlichen Temperaturen im Fussballstadion Brühl.

Event, Verein

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