Es kann nur besser werden

Das Ziel des FC Muri für die neue Saison: ein Platz in den Top 5. Im Grunde genommen das gleiche wie in der letzten Saison. Die Vorzeichen, es zu erreichen, stehen mittlerweile aber deutlich besser. Beim FC Muri macht man kein Geheimnis daraus, dass der 7. Platz der Vorsaison eine Enttäuschung ist. Sicher, aus den drei Spielen nach dem Corona-Re-Start holten die Klosterdörfler sehr souverän sieben Punkte. Vor diesen sieben Zählern war Muri allerdings in akuter Abstiegsgefahr. Das zeigt, wie viel vor der Pandemie-Zwangspause schiefgegangen ist in Muri. «Nach wenigen Spieltagen hatten wir keine Stürmer mehr», erzählt Piu. Der Trainer musste mit Daniele Garofalo einen Innenverteidiger im Sturmzentrum auflaufen lassen. Durch viel weiteres Verletzungspech war die Kreativität des Freiamt-Brasilianers noch stärker gefordert. Unter diesen Umständen kann verziehen werden, dass das Saisonziel verpasst wurde. Es muss Piu sogar hoch angerechnet werden, was er, gemessen an den Umständen, aus dem Team herausgeholt hat. Von keinem Sturm zum Bombensturm Das zeigt auch, wie viel Potenzial im Team stecken würde, wenn alle Spieler an Bord sind. Das Ziel ist deshalb auch in dieser Saison eine Top-5-Platzierung. «Ich habe nichts dagegen, wenn wir noch mehr erreichen», sagt Piu. Nach der letzten Spielzeit ist allerdings auch eine gewisse Vorsicht da. «Wir wollen zunächst so viele Punkte wie möglich gegen den Abstieg holen. Vielleicht wird die Saison wieder unterbrochen. Man weiss nie.» Damit es keine Improvisationsübungen bei der Aufstellung gibt und genug Breite im Kader vorhanden ist, wurde das Team bereits im vergangenen Winter verstärkt und im Sommer wurde ihm jetzt der Feinschliff gegeben. So wurde beispielsweise aus der inexistenten Offensive ein Angriff mit Rang und Namen. Noaim Bayazi erzielte in den letzten fünf Jahren bei Suhr 56 Treffer in der Meisterschaft, bei Basil Gmür sind es im gleichen Zeitraum wettbewerbsübergreifend – er kickte eine Zeit lang auch in der 1. Liga classic – sogar 67 Treffer. Und auch der ehemalige U-Nationalspieler Diego Zoller weiss, wo der gegnerische Kasten steht. «Wir sind auf jeder Position doppelt besetzt und können eine normale Anzahl Ausfälle auffangen. Wenn es so ausartet wie in der vergangenen Saison und mehrere Spieler auf der gleichen Position ausfallen, wird es schwierig.» Das Team ist eine gute Mischung aus Murianern, Freiämtern und Auswärtigen. Ebenso aus Routiniers und vielversprechenden Talenten. Der Freiämter - Josip Lasic
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