Endlich wieder ein Auswärtssieg – Muri 3 gewinnt 5:0 gegen Neuenhof

FC Muri 3 - FC Neuenhof 5:0 (3:0)

Nach einer halben Ewigkeit gewinnt das «Drüü» wieder mal auswärts. Gegen einen schwachen FC Neuenhof feiern die Klosterdörfler einen 5:0-Erfolg.

Es war wie verflucht. Seit nunmehr anderthalb Jahren wartete das Muri 3 auf einen Auswärtssieg. Nun ist der Bann gebrochen. Am Donnerstagabend realisierte das Team von Sandro Engel einen 5:0-Sieg gegen den FC Neuenhof. Trotz der Auswärtsschwäche der Murianer war in diesem Spiel ein Sieg Pflicht. Neuenhof hatte vor der Partie null Punkte aus sechs Spielen und lag abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Das Spiel beginnt aufregend. Bereits nach vier Minuten könnte Muri 3:0 führen. Doch es mangelt wie so oft an der Effizienz. In der fünften Minute ist es dann Andrin Etterlin, der den Murianern das erste Tor beschert. Zehn Minuten später erzielt er auch gleich das 2:0. Danach schalten die Murianer drei Gänge runter und das Spiel plätschert ein wenig vor sich hin. Kurz vor der Pause fällt doch noch ein Tor. Joel Fankhauser erzielt das 3:0.

Feldspieler pariert Elfmeter

Nach dem Seitenwechsel dauert es nicht lange, bis Patrik Räber aus der zweiten Reihe abzieht und dank einem Patzer des gegnerischen Torwarts das 4:0 erzielt. In der 55. Minute sind für einmal die Neuenhofer im Angriff. Und weil Muris Villars ungeschickt in einen Zweikampf mit dem gegnerischen Stürmer geht, pfeift der Schiedsrichter Elfmeter. Für die Murianer besonders bitter. Denn im Tor steht nicht etwa Stammkeeper Kevin Meyer, der fehlt wegen einer Ohrenentzündung. Nein, im Tor steht Livio Feuchter, ein Feldspieler.

Neuenhofs Schütze läuft an – und schiesst den Ball wuchtig in die Mitte. Feuchter springt in die rechte Ecke, pariert das Leder aber mit seinem Fuss und verweigert den Platzherren das Ehrentor! Und die Murianer Bank feiert diese Szene beinahe mehr als die vier Tore, die bis dahin gefallen waren.

Doch weiter im Text. Gegen Ende der zweiten Hälfte wechselt Muri einmal komplett durch und verliert deshalb ein wenig die Ordnung. Das ist aber nicht weiter schlimm, weil von Neuenhof sowieso keine Gefahr ausgeht. Eine Viertelstunde vor Schluss gelingt dann Patrik Räber sein zweites Tor. Er sorgt für den 5:0-Endstand.

Damit feiert Muri endlich den lang ersehnten Auswärtssieg – und das, ohne sich übermässig angestrengt zu haben. Nun gilt es, in den letzten sechs Spielen auf der Siegesstrasse zu bleiben und das Saisonziel der Aufsteigsrunde zu erreichen. Weiter geht es am Samstag, 26. September zu Hause gegen Fislisbach (18:00).

 

Foto: www.marysfoto4you.ch

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