FC Muri

Die neue Muri-Mentalität

Fussball, 2. Liga interregional

FC Muri – FC Blue Stars (Sonntag, 14.30 Uhr, Brühl)

Der FC Muri ist im Hoch. «Es gibt niemanden mehr, der herumnörgelt», sagt Spielerpräsident Michael Stadelmann. Im letzten Meisterschaftsspiel gegen die Blue Stars können die Murianer Wintermeister werden.

Seit wenigen Wochen ist Michael Stadelmann Präsident des FC Muri. Der Aussenverteidiger spielt dabei nach wie vor in der ersten Mannschaft. Hat sich für ihn durch sein neues Amt etwas geändert? Der 31-Jährige sagt: «Als Spieler hat sich gar nichts geändert. Ich muss genau gleich wie zuvor meine Leistung erbringen. Aber seit ich Präsident bin, habe ich viel mehr Anfragen von allen Seiten – und auch mehr zu tun.»

Das Ziel erreicht

Mehr zu tun – aber dafür hat er riesig Spass. Denn beim FC Muri läuft es rund. Zwölf Spiele, acht Siege, dritter Platz. Muri hat gleich viele Punkte wie Zofingen und nur einen Zähler hinter Leader Wettingen. «Unser Ziel war es, vorne mitzuspielen – und das haben wir erreicht», sagt Stadelmann. Die Gründe für den Erfolg sind vielseitig. «Wir sind ein Team. Jeder gibt alles für den anderen. Es gibt niemanden, der herumnörgelt und das Gefühl hat, er sei etwas Besseres.» Auch wenn Stadelmann dies nicht sagt, doch genau dieser Fakt war in der Vergangenheit wohl ein Hauptgrund, warum man in Muri zwar eine starke Mannschaft hatte, es aber nicht bis ganz nach vorne genügte. Nun ist das Konzept einfach: «Wir wollen einfach alle Spiele gewinnen und danach in der Kabine feiern», so der spielende Präsident.

Es gab auch Probleme

Doch so einfach ist es natürlich nicht. Trainer Miodrag Dedic schaffte es, aus diesem Team eine Einheit zu bilden. Zwar kassiert Muri viele Gegentore (total 22), doch hat die Mannschaft ein Geschick entwickelt, in den jeweiligen Situationen das Richtige zu tun. Der FC Muri lernte auch aus seinen Fehlern. Doch: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Die Murianer hatten auch ihre Probleme. «Wir haben zu Beginn der Saison unnötig Punkte abgegeben, weil wir nicht ganz fit waren. Und es gab zu viele Absenzen. Dies kostete uns einige Punkte.»

Und trotzdem ist der FC Muri ganz vorne dabei. Wenn Wettingen und Zofingen verlieren, liegt sogar der Wintermeister-Titel drin. Stadelmann sagt: «Wir müssen unbedingt Blue Stars schlagen und dann in der Cup-Qualifikation weiterkommen.» Das Spiel im Cup findet am Samstag, 9. November, auswärts in Konolfingen statt und ist gleichzeitig der Abschluss des Murianer Fussballjahres. Die Blue Stars stehen mit fünf Siegen auf dem 7. Tabellenrang. «Eine spielstarke Mannschaft», meint Stadelmann. Trainiert werden die Zürcher von Leonel Romero, einem Spieler, der zu Challenge-League-Zeiten beim FC Wohlen kickte. «Wenn wir kämpfen und unsere Leistung abrufen, dann werden wir dieses Spiel gewinnen, da bin ich mir sicher.» Das gesunde Selbstvertrauen des Spielerpräsidenten ist auch ein Teil des momentanen Erfolgs dieser Mannschaft.

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